Aktuelles

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden, was im Wildgehege gerade passiert.

Paarungszeit bei den Rothirschen

Die Paarungszeit der Rothirsche ist in vollem Gange und Platzhirsch "Robert" lässt seine besondere Stimme kilometerweit erschallen, um die Damenwelt zu beeindrucken. Erleben Sie dieses einmalige Naturschauspiel nur noch wenige Tage im Wildgehege Klövensteen! Denn dann lässt "Robert" seinen Charme erst im nächsten Jahr wieder spielen.


Bitte beachten!


Viele Besucherinnen und Besucher haben jetzt Kastanien und Eicheln gesammelt und möchten sie den Tieren im Wildgehege zukommen lassen. Das ist sehr schön, aber es gibt einiges zu beachten, daher bitten wir Sie diese Informationen unbedingt zu lesen:

  • Das Füttern der Tiere ist im gesamten Wildgehege untersagt (siehe Hinweisschilder)!
  • Wenn Sie Eicheln und Kastanien gesammelt haben, können Sie diese am Eingang in extra bereitgestellten Tonnen abgeben. Bitte nur in sauberem Zustand, also ohne anhaftende Blätter, Gras oder sonstige Verunreinigungen, weil sich sonst Schimmel bildet und im Zweifel die gesamte Tonne entsorgt werden muss!

Hintergrund: Die Tiere sollen nicht lernen am Zaun zu betteln und ggf. nicht geeignetes Futter anzunehmen. Darüber hinaus enthalten jetzt herabfallende Kastanien und Eicheln noch viele Gerbstoffe, die zu schweren Verdauungsproblemen und tödlichen Koliken führen können. In der Natur essen die Tiere die Baumfrüchte erst im darauffolgenden Frühjahr, wenn sie nichts anderes finden. Die Gerbstoffe sind bis dahin abgebaut. 

Kastanien und Eicheln werden im Wildgehege daher erst einmal fachgerecht gelagert und dann im Winter in kleineren Dosierungen an die Tiere kontrolliert verfüttert. 

 

Also: Spenden in den bereitgestellten Tonnen werden gerne angenommen, aber bitte keine Fütterungen auf eigene Faust. Sie gefährden die Tiere im Wildgehege!

 

Vielen Dank!


Hirsche bei der Hochzeitsvorbereitung


Wie jedes Jahr im Spätsommer fangen die Rot, Dam- und Sikahirsche gerade das sogenannte „Fegen“ des Geweihs an, um sich auf die im Herbst anstehende Paarungszeit vorzubereiten. 

Das Geweih aller Hirsche besteht aus reiner Knochenmasse und wird jedes Jahr neu gebildet. Nach dem Abwerfen des „alten“ Geweihes  im Frühjahr beginnt sofort wieder das Wachstum des neuen Kopfschmuckes. 

In etwa 130-140 Tagen wird so ein komplettes Geweih gebildet, welches während der Wachstumsphase von einer mit Blutgefäßen und Nerven versehenen, dicht behaarten Haut, der sogenannten „Basthaut“ umgeben und versorgt wird. Ist das Wachstum abgeschlossen, trocknet diese Haut ähnlich eines Schorfes bei uns etwas ein, beginnt sich zu lösen und wird von den Hirschen aktiv an Büschen, Ästen und Baumstämmen abgescheuert. Dieses Verhalten wird daher auch Fegen genannt, da das aufgeführte Verhalten teilweise deutliche Ähnlichkeit mit dieser Tätigkeit hat.

Die abgestoßene Basthaut hängt zu dieser Zeit häufig für einige Tage in Fetzen vom Geweih, ist noch leicht blutig und sieht wie eine Verletzung aus – dies ist jedoch nicht der Fall!

Also: Wenn Sie die Hirsche im Wildgehege also in einem solchen Zustand sehen, besteht kein Anlass zur Sorge. Genießen Sie einfach das Glück, ein spannendes Naturphänomen hautnah beobachten zu können.

 

Viel Vergnügen!


Aktuelle Entwicklungen


24.8.2018 Seit Beginn dieser Woche haben sich die Ereignisse überschlagen. Aus einer gemeinsamen Erarbeitung - unter der Moderation des Bürgervereins Rissen e.V. mit dem Förderverein, Initiative und Anwohnern - wurde durch die Ankündigung der Ini ein Bürgerbegehren anzumelden auch politisch schnell Abstand von der Planung eins Konzeptes für ein zukunftsfähiges Wildgehege genommen. Wir bedauern das sehr.

 

Hier finden Sie die aktuelle Berichterstattung (Auszug).

NDR vom 22.8.2018 "Wildgehege Klövensteen: Großer Umbau ist vom Tisch"

Zeit Online - Serie "Elbvertiefung" vom 23.8.2018 

Hamburger Morgenpost vom 23.8.2018 "Event-Zoo im Wald - Riesenzoff ums Wildgehege"

Hamburger Abendblatt vom 24.8.2018 "Der Kampf um das Wildgehege Klövensteen"



Masterplan Wildgehege


Liebe Besucherin, lieber Besucher,

 

seit der Veröffentlichung des Masterplans Klövensteen befinden wir uns in ständigem Austausch und Diskussion mit verschiedenen Interessengruppen. Wir suchen das Gespräch und versuchen Probleme aufzunehmen, Missverständnisse auszuräumen und neue Ideen für ein zukunftsfähiges Wildgehege - gemeinsam mit Ihnen - zu entwickeln. Der Masterplan ist ein erster Schritt mit Vorschlägen. Diese sind auf einen längeren Zeitraum angelegt und auch nicht zwingend in Reihenfolge und Umfang umzusetzen. Wir sehen uns aber auch immer wieder sehr starken Anfeindungen und unsachlichen Statements ausgesetzt, die es uns schwer machen einen Dialog zu führen.
Wir hoffen, dass es dennoch gelingt, miteinander eine Perspektive für die nächsten 25 Jahre des Wildgeheges zu entwickeln. Wir bleiben im Gespräch mit Ihnen!
Aktuell über Infostände und in der AG des Bürgervereins Rissen e.V.. Aber Herbst 2018 auch in den Workshops des Bezirks Altona. 

 

Herzlichst,

Ihr Förderverein Klövensteen e.V. (20.8.2018)



Warum ein Masterplan?      Was steht drin?

20.8.2018 Mit dem Masterplan wurden Entwicklungsmöglichkeiten des Wildgeheges erarbeitet und präsentiert. Da bisher keine mittel- und langfristige Planung für das Gehege existierte, haben wir uns entschlossen mit finanziellen Mitteln und persönlichem Engagement an einer Perspektive für einen Naturwildpark Klövensteen mitzuwirken.

 

Der Masterplan enthält, neben einer umfangreichen Bestandsaufnahme, Vorschläge für eine modular angelegte Modernisierung des Wildgeheges, um in den kommenden Jahrzehnten weiterhin einen attraktiven Naherholungsraum im Hamburger Westen für die Bürger zur Verfügung zu stellen und somit einen Beitrag zu Umweltbildung und Artenschutz zu leisten. 


UPDATE: Mit dem Beitritt aller Fraktionen der Altonaer Bezirksversammlung zum Bürgerbegehren der Initiative "Klövensteensollleben" am 30.8.2018 ist der Masterplan offiziell nicht mehr Gegenstand der Beratungen rund um den Klövensteen.