Aktuelles

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Langer Tag der StadtNatur in Hamburg

 

Jetzt noch schnell anmelden...

 

Am 15. und 16. Juni 2019 findet wieder der Lange Tag der StadtNatur in Hamburg statt. Auch die Waldschule im Klövensteen ist mit dabei und bietet Veranstaltungen an beiden Tagen für verschiedenen Zielgruppen an. 

Bis zum 13. Juni um 15 Uhr können sich Interessierte für die Angebote online anmelden. 

 

Der Lange Tag der StadtNatur in Hamburg wird seit 2011 von der Loki Schmidt Stiftung organisiert. Im letzten Jahr war das Thema "Elbe - die Lebensader in der Region Hamburg". 7.000 Besucherinnen und Besucher nahmen an Angeboten von rund 100 Veranstaltern im Jahr 2018 teil. In diesem Jahr steht der StadtNatur in Hamburg unter dem Motto "StadtNatur verbindet" und schenkt dem Biotopverbund in Hamburg und der Metropolregion besondere Beachtung.

 

 

Hier geht es zur offiziellen Seite

 

Das Programm als PDF-Datei finden Sie hier (7,5 MB)


Politischer Spaziergang im Klövensteen am 26.4.2019

„Demokratie lebt vom Streit, von der Diskussion um den richtigen Weg. Deshalb gehört zu ihr der Respekt vor der Meinung des anderen.“ [Richard von Weizsäcker]

 

Die Partei „Die Linke“ hatte am 26. April zu einem „Politischen Spaziergang im Klövensteen“  geladen. Es sollte um das Thema Erhalt und nachhaltige Weiterentwicklung des Wildgeheges gehen. Begleitet wurde die vorabendliche Wanderung von Thure Timmermann (Initiative Klövensteensollleben) und Barbara Meyer-Ohlendorf (NABU-Gruppe Hamburg-West) sowie von Eckhard Fey und Heike Schoon. Zwischen 15 und 20 Personen hatten sich am Irmgard Greve Haus eingefunden – zumeist aus dem Umfeld der Initiative - und begaben sich auf einen Rundgang von zwei Stunden.

Auch der Förderverein Klövensteen e.V. hatte sich dem Spaziergang angeschlossen, um sich konstruktiv an einer Diskussion über die Zukunft des Wildgeheges einzubringen. Denn Einstimmigkeit besteht zwischen Initiative, interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Förderverein, dass zeitnah Maßnahmen bei Parkplatz und Gehegen ergriffen werden müssen,  um die Sicherheit aufrecht erhalten und auch in Zukunft eine artgerechte Tierhaltung gewährleisten zu können.

 

Misstrauen und Vorurteile waren zunächst noch stark dominierend, konnten jedoch im Verlauf in persönlichen Gesprächen zum Teil ausgeräumt oder wenigstens klarer formuliert werden. Der Masterplan ist in den Köpfen noch stark verankert, Sorge um eine Umsetzung durch die Hintertür besteht immer noch. Und so verharren viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Anschuldigungen statt konstruktiver Weiterentwicklung. Forderungen werden gestellt, aber wenige Lösungen angeboten. Hier gilt es aber weiter im Gespräch zu bleiben. So wird auch der Förderverein Klövensteen e.V., sofern es zeitlich möglich ist, gerne in weitere Diskussionen einsteigen. Wir haben aus dem im letzten Jahr gelernt und hoffen für die Zukunft mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern aus Hamburg und Umgebung das Wildgehege für alle zu unterstützen und zu erhalten.

 

 

Wie es aber konkret weitergeht, das müssen Bezirksamt, die Bezirksversammlung und der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport zeitnah entscheiden. Wann und wie Gelder eingesetzt werden, welche Maßnahmen prioritär sind, das obliegt den Fachleuten. 

Paarungszeit bei den Rothirschen

Die Paarungszeit der Rothirsche ist in vollem Gange und Platzhirsch "Robert" lässt seine besondere Stimme kilometerweit erschallen, um die Damenwelt zu beeindrucken. Erleben Sie dieses einmalige Naturschauspiel nur noch wenige Tage im Wildgehege Klövensteen! Denn dann lässt "Robert" seinen Charme erst im nächsten Jahr wieder spielen.


Bitte beachten!


Viele Besucherinnen und Besucher haben jetzt Kastanien und Eicheln gesammelt und möchten sie den Tieren im Wildgehege zukommen lassen. Das ist sehr schön, aber es gibt einiges zu beachten, daher bitten wir Sie diese Informationen unbedingt zu lesen:

  • Das Füttern der Tiere ist im gesamten Wildgehege untersagt (siehe Hinweisschilder)!
  • Wenn Sie Eicheln und Kastanien gesammelt haben, können Sie diese am Eingang in extra bereitgestellten Tonnen abgeben. Bitte nur in sauberem Zustand, also ohne anhaftende Blätter, Gras oder sonstige Verunreinigungen, weil sich sonst Schimmel bildet und im Zweifel die gesamte Tonne entsorgt werden muss!

Hintergrund: Die Tiere sollen nicht lernen am Zaun zu betteln und ggf. nicht geeignetes Futter anzunehmen. Darüber hinaus enthalten jetzt herabfallende Kastanien und Eicheln noch viele Gerbstoffe, die zu schweren Verdauungsproblemen und tödlichen Koliken führen können. In der Natur essen die Tiere die Baumfrüchte erst im darauffolgenden Frühjahr, wenn sie nichts anderes finden. Die Gerbstoffe sind bis dahin abgebaut. 

Kastanien und Eicheln werden im Wildgehege daher erst einmal fachgerecht gelagert und dann im Winter in kleineren Dosierungen an die Tiere kontrolliert verfüttert. 

 

Also: Spenden in den bereitgestellten Tonnen werden gerne angenommen, aber bitte keine Fütterungen auf eigene Faust. Sie gefährden die Tiere im Wildgehege!

 

Vielen Dank!


Hirsche bei der Hochzeitsvorbereitung


Wie jedes Jahr im Spätsommer fangen die Rot, Dam- und Sikahirsche gerade das sogenannte „Fegen“ des Geweihs an, um sich auf die im Herbst anstehende Paarungszeit vorzubereiten. 

Das Geweih aller Hirsche besteht aus reiner Knochenmasse und wird jedes Jahr neu gebildet. Nach dem Abwerfen des „alten“ Geweihes  im Frühjahr beginnt sofort wieder das Wachstum des neuen Kopfschmuckes. 

In etwa 130-140 Tagen wird so ein komplettes Geweih gebildet, welches während der Wachstumsphase von einer mit Blutgefäßen und Nerven versehenen, dicht behaarten Haut, der sogenannten „Basthaut“ umgeben und versorgt wird. Ist das Wachstum abgeschlossen, trocknet diese Haut ähnlich eines Schorfes bei uns etwas ein, beginnt sich zu lösen und wird von den Hirschen aktiv an Büschen, Ästen und Baumstämmen abgescheuert. Dieses Verhalten wird daher auch Fegen genannt, da das aufgeführte Verhalten teilweise deutliche Ähnlichkeit mit dieser Tätigkeit hat.

Die abgestoßene Basthaut hängt zu dieser Zeit häufig für einige Tage in Fetzen vom Geweih, ist noch leicht blutig und sieht wie eine Verletzung aus – dies ist jedoch nicht der Fall!

Also: Wenn Sie die Hirsche im Wildgehege also in einem solchen Zustand sehen, besteht kein Anlass zur Sorge. Genießen Sie einfach das Glück, ein spannendes Naturphänomen hautnah beobachten zu können.

 

Viel Vergnügen!


Aktuelle Entwicklungen


24.8.2018 Seit Beginn dieser Woche haben sich die Ereignisse überschlagen. Aus einer gemeinsamen Erarbeitung - unter der Moderation des Bürgervereins Rissen e.V. mit dem Förderverein, Initiative und Anwohnern - wurde durch die Ankündigung der Ini ein Bürgerbegehren anzumelden auch politisch schnell Abstand von der Planung eins Konzeptes für ein zukunftsfähiges Wildgehege genommen. Wir bedauern das sehr.

 

Hier finden Sie die aktuelle Berichterstattung (Auszug).

NDR vom 22.8.2018 "Wildgehege Klövensteen: Großer Umbau ist vom Tisch"

Zeit Online - Serie "Elbvertiefung" vom 23.8.2018 

Hamburger Morgenpost vom 23.8.2018 "Event-Zoo im Wald - Riesenzoff ums Wildgehege"

Hamburger Abendblatt vom 24.8.2018 "Der Kampf um das Wildgehege Klövensteen"



Masterplan Wildgehege


Liebe Besucherin, lieber Besucher,

 

seit der Veröffentlichung des Masterplans Klövensteen befinden wir uns in ständigem Austausch und Diskussion mit verschiedenen Interessengruppen. Wir suchen das Gespräch und versuchen Probleme aufzunehmen, Missverständnisse auszuräumen und neue Ideen für ein zukunftsfähiges Wildgehege - gemeinsam mit Ihnen - zu entwickeln. Der Masterplan ist ein erster Schritt mit Vorschlägen. Diese sind auf einen längeren Zeitraum angelegt und auch nicht zwingend in Reihenfolge und Umfang umzusetzen. Wir sehen uns aber auch immer wieder sehr starken Anfeindungen und unsachlichen Statements ausgesetzt, die es uns schwer machen einen Dialog zu führen.
Wir hoffen, dass es dennoch gelingt, miteinander eine Perspektive für die nächsten 25 Jahre des Wildgeheges zu entwickeln. Wir bleiben im Gespräch mit Ihnen!
Aktuell über Infostände und in der AG des Bürgervereins Rissen e.V.. Aber Herbst 2018 auch in den Workshops des Bezirks Altona. 

 

Herzlichst,

Ihr Förderverein Klövensteen e.V. (20.8.2018)



Warum ein Masterplan?      Was steht drin?

20.8.2018 Mit dem Masterplan wurden Entwicklungsmöglichkeiten des Wildgeheges erarbeitet und präsentiert. Da bisher keine mittel- und langfristige Planung für das Gehege existierte, haben wir uns entschlossen mit finanziellen Mitteln und persönlichem Engagement an einer Perspektive für einen Naturwildpark Klövensteen mitzuwirken.

 

Der Masterplan enthält, neben einer umfangreichen Bestandsaufnahme, Vorschläge für eine modular angelegte Modernisierung des Wildgeheges, um in den kommenden Jahrzehnten weiterhin einen attraktiven Naherholungsraum im Hamburger Westen für die Bürger zur Verfügung zu stellen und somit einen Beitrag zu Umweltbildung und Artenschutz zu leisten. 


UPDATE: Mit dem Beitritt aller Fraktionen der Altonaer Bezirksversammlung zum Bürgerbegehren der Initiative "Klövensteensollleben" am 30.8.2018 ist der Masterplan offiziell nicht mehr Gegenstand der Beratungen rund um den Klövensteen.